Etwas über den Autor, Hirnsalz und Kulturpixel
Von Anderen
Die folgenden „Rezensionen“ sind nicht so toll, weil Bekannte sie geschrieben haben, sondern ich habe die meisten "Rezensenten" und "-innen" überhaupt erst über meine tollen Geschichten und so weiter kennengelernt; ich meine, das macht schon einen Unterschied ...

Ω Die Weihnachtsgeschichte, die Sie beilegen, ist ja wieder ein Hammer, und sie erzählen die Geschichte mit einer gewissen (begründeten) Heimtücke so, daß man in die Falle gegangen ist, ehe man es merkt. Die Geschichte bestärkt mich in der Ansicht, daß es Ihnen, Ihrem Geschick und Ihrer Begabung aufgegeben ist, einen zeitgeschichtlichen autobiographischen Roman zu schreiben, einen neuen „Tockenburg“. Das kann durchaus in einer Form geschehen, in der „Vom Erben“ und „Eine Weihnachtsgeschichte“ sich als Kapitel einreihen. Ihre Silvestergeschichte brachte mich auf den Gedanken einer Erzählrunde, in der einer diese Geschichten zum besten gäbe – die Erzählungen (auch „Vom Erben“) sind so lebendig, daß sie einen Erzähler suggerieren ...
@ Lieber biF, man siehts mal wieder: die Katzen sind parteiisch wie die Götter (und waren ja auch mal kleine Götter) - der eine kriegt alle ihre Zuneigung ab, und der andere wird vollgepißt. - Übrigens ist Ihre Katzengeschichte [unveröffentlicht; im folgenden: „uv.“] natürlich überaus lebendig; Ihre Kunst, das Schriftliche fast verschwinden zu lassen und absolut den Eindruck unmittelbarer Erzählung zu erwecken, habe ich schon an Ihrer Silvestergeschichte bewundert. Freue mich auf den Brief -
@ Die Mäusegeschichte [uv.] ist gar nicht doof, im Gegenteil, ein kleines Meisterwerk (besonders, wenn sie auch noch wahr sein sollte). Sie hätten auch hören sollen, wie meine Frau die Geschichte eben „aufnahm“: erst hörte ich sie unterm Lesen sagen „Hoffentlich ist sie nicht traurig“ (nämlich die Geschichte, denn Tiergeschichten können ja herzzerreißend traurig sein), dann hörte ich sie lachen über den Löwenkäfig, und dann über den letzten Satz – von den „wirklichen“ Heinzelmännchen.
Ω Die Geschichte von „Adele“ [uv.] ist wirklich gut – konnte sie nicht ohne Lachen lesen. Werden Sie nur bald mit einer Zeitung handelseins – die Leser werden immer die Glosse zuerst aufschlagen...! Ich würde es auch tun!
@ Sehr geehrter Herr Friedrich, mit Genuß und Lust lese ich Bernd-Ingo Friedrich. Der Einstieg war Ihr Essay über die Meinungen zur lebensnotwendigen Größe einer Bücherei. Ich habe mir "Leopold Schefer", "Die Osternacht" und "Später Abend mit goldenem Rand" beschafft. Nun wollte ich mir auch Hirnsalz.de von meiner Bücherei besorgen lassen; gibt es aber nicht in Buchform, sondern nur übers Internet. Wie kann ich mir dies herunterladen? Wenn Sie weitere Bücher veröffentlicht haben, außer in Ihrer Homepage aufgelistet, bitte ich Sie um Nachricht.
@ Lieber Herr Friedrich, mit Ihrer - selbsterlebten - Geschichte [„Wie ich meiner Katze Klappen einbaute“] haben Sie mir viel Freude und große Erfolge beim Vorlesen gemacht: Meine Frau hat Tränen gelacht, und als heute meine Tochter zu Besuch kam, konnte ich den gleichen Effekt erzielen. Noch einige weitere Geschichten dieser Art und dann ein Buch gemacht - richtig vermarktet wird das ein Bestseller! Ist doch viel besser als die - manchmal ja auch recht amüsanten - Geschichten von Herrn Kaminer.
@ Hat Ihnen Herr G. M. aus Wien einmal geschrieben? Ich habe ihn auf Kulturpixel aufmerksam gemacht – er war fasziniert!!! Vielen Dank für die echt würzigen Seiten, auch ich habe manchmal das Gefühl allein auf weiter Flur herumzuwerkeln – denken Sie bloß einmal an ein Synonym für Arno Schmidt (das ihm einer aufdrückte): „der Solipsist aus der Heide“…und schon wird uns leichter! Sie haben das dritte Auge, schreiben, und sind damit mitten im Geschehen, alles andere geht dran vorbei!
@ Deine Pilzgeschichten, also Deine Geschichten aus Deinem Leben, hab ich verschlungen. Ich hatte früher schon mal was Autobiographisches von Dir gelesen und fand das super. Was hält der werte Herr Autor denn von einer Autobiographie completo? Oder kriegt man dabei das Gefühl man steht vor seinen letzten paar Tagen? Ich für mich würde mich freuen dies zu lesen. Das ist schon immer wie das eintauchen in eine andere Welt, besonders die Zeiten, die ich nicht erleben durfte (oder musste?).
@ Ach, Deine kleinen Geschichten sind immer so schön. Du hast es einfach drauf. Und was Du noch drauf hast: Die richtigen Päckel zur richtigen Zeit zu senden.
@ Deine Bescheidenheit find ich immer wieder sehr liebenswert. Natürlich bist Du ein Lausitzer Kulturhistoriker und schreibst sehr, sehr gute Geschichten und bist vor allem sehr genau in Deiner Recherche. Hast ein enormes Wissen angesammelt und weißt wo und wie Du nachschlagen musst. Wer also, wenn nicht Du? / Ich hab manchmal das Gefühl, dass das mit diesem Nicht-Studiert-Sein zu tun hat. Ich hab erlebt, was Leute Studium nennen und hab davor gar keinen Respekt. Jedenfalls dann nicht, wenn sich das Ganze nicht in der Praxis bewährt. Respekt habe ich vor dem, was am Ende bei rauskommt.
@ also Deine kleinen Geschichten, Deine Alltagsbeobachtungen sind so allerliebst, dass ich immer denke, dass Du die erleben musst, um sie aufzuschreiben. Das ist die echteste, schönste Schriftstellermanier. Danke dafür. Und danke Deiner Katrin, dass Sie Dir immer Stoff zur Reibung gibt.
@ Ach Du erfreust immer mein Herz mit Deinem Schreiben,
wenn ich mal reich bin wieg ich Dir jedes Wort in Gold auf ;-)
@ Weißte was ich an Deinen Geschichten liebe? Die haben alle etwas extrem alltägliches, die haben alle Herz und Ehrlichkeit, die haben alle einen Tick Tragik. Einen kleinen Schmerz. So wie das Leben. Deine Geschichten fühlen sich dadurch eben echt an. Danke!
@ Der tamara lempicka text is ja der hammer! Einmal im kreis und zurück, so fühlt sichs an. Toll! Aber wer ist Tamara Lempicka, der Du Dich so zu Füßen wirfst? Ich will Sie auch kennenlernen! Diese kurze struktur deiner texte mit diesen unerwarteten wendungen, ganz einmalig. Schön. Danke. Vielmals. Danke!
@ Und die fanta oma ist ja so süß!!!! Was du alles so erlebt hast, schön. Und wie viel herz du hast, das schöne dieser situationen empfinden zu können. Die meisten hätten all dies schon mal gar nicht mitgekriegt. Das ist eine besondere Art von Aufmerksamkeit auf seine Umwelt, auf die Du stolz sein kannst, dass Du sie hast und natürlich froh, weil die Welt dadurch doch eine schönere wird. Auch wenn Du sie beharrlich als schlecht wahrnimmst. / Das ist ein sehr komplexes thema. Was erleben wir? Das, was wir von der Welt denken? Ich glaube zu einem guten Teil schon. Aber ist das nicht Naivität? Und was ist wenn uns einer böses tut? Sollten wir ihm tatsächlich die andere backe hinhalten? Eines der spannnendsten themen für mich. Ich bin versucht zu sagen: ja. Aber ich weiß auch, wie viel dunkles in mir selber sitzt.Und wie viel Hass ich entwickeln kann, wenn mir jemand beständig unrecht will. / Ich bin Dir dankbar für Deine Geschichten, soviel steht fest. Die haben was von größeren Aphorismen. Man kann so herrlich über die Welt nachdenken mit ihrer Hilfe. / In diesem Sinne, hab schönen Dank
@ Ich sollte kein Müsli essen,wenn ich eine Geschichte von Dir lese.
Jetzt muss ich vor lauter lachen den Monitor sauber machen. Danke!
@ Lieber Ingo, mein großer Schriftsteller!! - ich habe mich sehr amüsiert über Deine Geschichten. [Die „Leidensgeschichten“.] Du hast Dich gefunden und solltest weiter das Leben beglücken mit Deiner Art, das Erlebte an den Mann und an die Frau zu bringen. Es fließt heraus und kommt an, was einfach zu verstehen, doch nicht so leicht zu verdauen ist. Der große schwarze Mann - der Tod, erhält bei Dir ein Gesicht, das aus den knuffigen Reinigungstypen und dem Arzt besteht, der solch ein ekliges Gesöff wie CLAUSTHALER bestellt, weil er seinen Patienten schon in den Händen des Mannes sieht, der auch als Gerippe mit schönen Händen im Fahrstuhl steht - und nach oben und nach unten fahren kann. Wie er will und wann er will. Oder eben nicht.......

Der Artikel ist ja in Ordnung, aber zu dem „Bild“ wäre zu sagen, daß es die Schönheit des Gegenstandes nicht annähernd erfaßt. Er (der Gegenstand) ist grottenschlecht ausgeleuchtet, so daß Tränensäcke und Backentaschen entstanden sind, wie sie nicht einmal bei Heulern und Hamstern vorkommen; der Bart sieht aus wie ein unter die Nase geklebter Mopp; die Frisur hätte ein ordentlicher Redakteur – wenn er sein Opfer schon beim Mittagsschlaf überrascht – auch retuschiert, und der Bauch – also, solche Bäuche gibt es an Schriftstellern überhaupt nicht, das lassen schon die Honorare nicht zu; da war an der – vermutlich chinesischen – Optik auf alles Fälle was faul. Die Bücherreihen im Hintergrund kann man gerade noch gelten lassen, obwohl da bestimmt mehr auf's Bild gepaßt hätten!

Ω Danke, Herr Friedrich, für Ihre vier Artikel. Ich habe viel gelernt und mein erster Reflex war, dass unsere Entscheidung, nach Görlitz zu gehen, doch die richtige zu sein scheint. Welch eine kulturhistorische Vielfalt! Da gibt es viel für mich zu entdecken. Von der Bibliothek in Horka wußte ich, aber es war mir nie vergönnt, sie einmal zu sehen. Die Geschichte der beiden anderen Bibliotheken fand ich spannend. Sie schreiben auch so, dass man sich als Leser dafür begeistern kann. Kompliment!
@ sachen gefallen mir gut / preussisch im unbarocken stil / solide form / hintergründig / nicht ohne humor / und mit jeder menge seitenpfade / was für den kenner / & liebhaber / danke
Ω Lieber biF, die Froissart-Seite ist wunderbar! Wann schaffen Sie sowas - einfach so zwischendurch? Nur in der "kleinen Beschreibung" (diese besser in Anführungszeichen) glaube ich einen Fehler gefunden zu haben. Zwischen "Sensation" und "geschaffen" scheint mir etwas ausgefallen zu sein - besser nochmal Quelle vergleichen. - Wirklich, in Ihnen laufen die Fäden einer "Geistesgeschichte der Lausitz" zusammen, und wo die enden, in Frankreich, England, Abessinien, Japan oder der neuen Welt, ist gar nicht zu sagen. Das ganze "Pixel" in Buchform wäre doch ein unschätzbares Kompendium; Sie verstehen freilich auch aus dem Internet etwas zu machen.
@ locker und einfach erzählt …. befällt mich die Emotion hinterhältig und mit Heftigkeit beim Begreifen des verlinkten Artikels. Diesen grandiosen/ heftigen Schreibstil kenne ich von Hemingway. Melancholie. Respekt!
@ Lieber Herr Friedrich, in Vorbereitung einer kleinen Buntpapierausstellung (Übernahme der Kabinettausstellung der Franckeschen Stiftung/ Termin noch nicht sicher) stöbere ich gerade genußvoll auf Ihrer Seite. Hut ab! Fundiert und lesenswert, mit Geist und (Selbst-) Ironie – und wer Sie ein wenig kennt, für den hat das Geschriebene noch eine zusätzliche Dimension (…) Übrigens – ich muß mich regelrecht „losreißen“ von Ihrer website – überall lesenwerte, gut geschriebene und informative Artikel …

Die obigen Statements sandten per Email (@) oder Brief (Ω): ein Doktor med., ein Superintendent i.R., eine Autorin, Webdesignerin und Graphikerin, ein Doktor phil., ein Kunstwissenschaftler, eine Marketing Managerin, ein Kulturwissenschaftler, ein Beamter, ein Bibliothekar und ein Pharmazie-Professor - bzw. ließen in die Zeitung drucken: ein Journalist und eine Journalistin. (Oder umgedreht: erst die -istin, dann der -ist.) Ein paar veröffentlichte Kommentare gibt es noch auf der Kommentarseite von www.hirnsalz.de.

Die Rundschau-Volontärinnen Vivien Czepok und Melanie Sonnenbrodt testen die Bäder und Strände der Region. Foto © Martina Albert.
Kommentare zu diesem Artikel ansehen | Kommentar zu diesem Artikel verfassen